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Biologische Schädlingsbekämpfung
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Biologische Schädlingsbekämpfung

Im heimischen Garten haben die Früchte sowie Obst und Gemüse im Moment Hochkonjunktur. Doch lästige Schädlinge machen dem ein oder anderen Hobbygärtner das Leben schwer. Zumal dieser durch die Eigenproduktion gerne auch biologische Erträge zurückgreifen möchte. Deshalb ist die Bio-Schädlingsbekämpfung ein wichtiges Element in den Gartenanlagen geworden.

Zu den Schädlingen zählen insbesondere die Blattläuse, die sich gerne an Obststräuchern vergreifen. Gerade Beerenfrüchte kämpfen zusätzlich noch mit Mehltau. Eine Möglichkeit dagegen anzugehen ist ein Schmierseifenwasser aus biologischer Kernseife. Oder aber ein Ohrwürmchenhaus, das im Fachhandel erhältlich ist. Hängt man einen Tontopf am Baum auf, der den Stamm berührt, kann ein Ohrwürmchenhaus selbst gestaltet werden. Die Schädlinge flüchten sich gerne hinein und können auf diese Weise leicht abtransportiert werden. Auch Marienkäferlarven sind gute Helfer gegen Läuse, da sie diese mit Vorliebe verspeisen.

Gegen lästige Schnecken, die allzu gerne Salatpflanzen auffressen, sind Bierschalen ideal. Man gräbt Joghurtbecher mit Bier gefüllt ein klein wenig in die Erde. Die Schnecken werden vom Biergeruch angelockt und ertrinken im Becher.

Will man sich vor Pilzbefall schützen, sollte eine Pflanzenjauche angesetzt werden. Hierfür eignen sich Brennnessel, Knoblauch, Zwiebel, Schachtelhalm, usw. Die Jauche hat überdies einen hervorragenden Düngeffekt. Wobei für die Düngung auch ein eigener Kompost im Garten angelegt werden kann, der aufgrund seiner ökologischen Zusammensetzung positiv gegen Schädlinge und für die Pflanzen wirkt.

Ratsam für den Hobbygärtner ist es, auf Monokulturen gänzlich zu verzichten. Durch Mischkulturen werden weitaus weniger Schädlinge angezogen, da Lieblingspflanzen nicht mehr einfach ausgesucht werden können. Beim Anpflanzen selbst sollte auf ein wenig Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen geachtet werden, damit die Vermehrung der Schädlinge nochmals erschwert wird.