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Schlechte Luft in Schulen
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Schlechte Luft in Schulen

Aktuelle Meldungen, dass in deutschen Klassenzimmern eine schlechte Luft vorherrscht, erschreckte diese Woche die Eltern im ganzen Land. Die Universität Bremen schlug mit ihren neuesten Messwerten Alarm. Die bedingungslos tolerierbare Kohlendioxid-Konzentration ist überschritten, wenngleich der absolute Grenzwert noch nicht erreicht wurde. Schüler leiden aber bereits jetzt schon teilweise an leichten Konzentrationsschwäche sowie gesundheitlichen Beschwerden. Beispielsweise Kopfschmerzen, Unachtsamkeit, Übelkeit und dergleichen.

Mit einem regelmäßigen Stoßlüften könne zwar die Situation immer wieder kurzfristig verbessert werden, doch eine Dauerlösung ist darin nicht zu sehen. Zumal ständige Pausen den Unterricht und somit die Aufmerksamkeit deutlich stören. Andererseits Zugluft ebenfalls nicht unbedingt gesundheitlich fördernd ist. Allerdings sollten offizielle Pausezeiten ohne Einschränkungen zur Durchlüftung genutzt werden.

Ein weiterer Vorteil von besserer Luft ist darin zu sehen, dass die Schüler nicht mehr so schnell ermüden – vor allem bei ganztägigem Unterricht. Zudem ist die allgemeine Leistungsfähigkeit dadurch zu steigern. Dicke Luft hat in den Klassenzimmern also absolut nichts zu suchen.

Vorteilhaft für alle Schulgebäude ist der Einsatz von ökologischen Baustoffen. Bei Neubauten natürlich weniger ein Problem, vielmals eher ein Kostenfaktor. Altbauten sollten zumindest ihre Renovierungsmaßnahmen dahingehend ausrichten. Schadstoffarme, biologische Produkte sind allerorts erhältlich und ermöglichen einen wirksamen Ausgleich – z.B. bei der Verwendung von Farben, Lacken, Teppichklebern, usw.

Ferner kann die Raumluft mit entsprechenden Pflanzen verbessert werden. Optimal eignen sich Palmen, Kakteen sowie sonstige großblättrige Pflanzen. Abzuraten ist von stark duftenden Pflanzen, wie z.B. der Orchidee. Bei extrem trockener Luft kann die Luftfeuchtigkeit durch aufgestellte Wassergefäße (Verdunstung) verbessert werden. Weiterhin kann der Duft im Zimmer durch biologische Öle ausgeglichen werden. Bestens geeignet sind Lavendelöl für die Nerven, Zitronenöl für bessere Leistungsfähigkeit, Orangenblüten gegen Prüfungsstress, etc.